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Entwicklungsorientierte Sprachdiagnostik bei mehrsprachig aufwachsenden Kindern

Fortbildung für die dgs Hessen

Die Sprachdiagnostik bei mehrsprachigen Kindern stellt eine Herausforderung dar. Es ist nicht leicht herauszufinden, ob ein mehrsprachig aufwachsendes Kind eine Spracherwerbsstörung aufweist, oder ob es „nur“ noch nicht gut genug Deutsch gelernt hat. Grund dafür ist, dass die Sprachlernbiografien und die Lernkontexte der Kinder hoch individuell sind, und ideale Methoden für mehrsprachige Kinder fehlen. Wie entwickeln sich mehrsprachige Kinder im Vergleich zu einsprachigen? Gibt es Besonderheiten? Welche Kennzeichen sprechen bei mehrsprachigen Kindern für eine Spracherwerbsstörung? Welche nicht? Welche diagnostischen Verfahren und Hilfsmittel eignen sich?

Die dgs Hessen wollte sich diesen Fragen stellen und lud mich im Juni 2026 zu einem Seminar nach Groß-Gerau bei Frankfurt ein. Mit um die 20 Teilnehmenden war das Lehrerzimmer der Astrid-Lindgren-Schule gut gefüllt und die Sonne heizte uns ordentlich ein. Die Zufriedenheit der Teilnehmenden war dennoch groß. Praxisnah und fundiert, dazu abwechslungsreich - so einige die Rückmeldungen.
Das Referat "Fortbildung" überlegte nicht lang - und so vereinbarten wir für 2027 gleich einen neuen Termin. Infos dazu gibt es zu gegebener Zeit unter https://lg-he.dgs-ev.de/referate

Auf dem Foto sehen Sie eine der Organisatorinnen, Nicole Thiel, mich und einen der Teilnehmer, David Jendrosch, pädagogischer Mitarbeiter an der Uni Gießen.

 

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